Tannenbaum nadelfrei entsorgen

[facebook_like_button]

Alle Jahre wieder schmückt er Häuser und Wohnungen und ist das Sinnbild von Weihnachten in unseren Breitengraden. Aufgestellt wird er kurz vor oder an Heiligabend. In evangelischen Gegenden wird er traditionell nach dem 6. Januar abgeschmückt und entsorgt, bei Katholiken oft erst am 2. Februar. Je nachdem, ob der Baum innen oder außen steht, ob er gegossen wird oder nicht und um welche Art von Baum es sich handelt, gestaltet sich die Entsorgung mal mehr, mal weniger schwierig.

Wasser schützt vor dem Nadeln

Je trockener der Baum ist, desto mehr nadelt er. Glück haben diejenigen, die ihren Tannenbaum im nächsten Winter zu Brennholz machen können oder bei denen sie vor der Türe eingesammelt werden. Diese werden dann oft für das Osterfeuer im Ort verwendet. Ansonsten gibt es an jedem Ort eine Sammelstelle für Christbäume, die ausgedient haben. Doch jedes Jahr stellt sich wieder die Frage: Wie bekommt man den Baum möglichst nadelfrei ins Auto und dann zur Sammelstelle? Schon beim abschmücken rieselt er leise vor sich hin und verliert jede Menge Nadeln. Wer in einem Wohnhaus wohnt muss das gute Stück am Ende durchs ganze Haus transportieren, eine Spur duftender Nadeln hinter sich herziehend. Endlich am Auto angelangt geht das Spielchen weiter, denn der Baum wehrt sich nach Kräften. Was beim Kauf dank der ihm innewohnenden Feuchtigkeit und dem Netz noch ein Kinderspiel war, ist jetzt mit stundenlangen Reinigungsarbeiten verbunden. Ein Baum nadelt übrigens um so weniger, je frischer er ist. Um diese Frische zu erhalten sollte er regelmäßig und ausreichend gegossen werden. Das können je nach Größe bis zu vier Liter am Tag sein.

Plane auslegen

Im Auto sollte möglichst eine Plane oder eine Kofferraumwanne liegen, die sich leicht reinigen lassen. Ist der Baum zu groß für den Kofferraum und liegt er irgendwie auf den Sitzen auf, auch diese unbedingt abdecken, da Nadelbäume gerne Harz abgeben, das Flecken macht, die nur schwer wieder rausgehen. Ist es doch einmal passiert hilft Kältespray. Der Harzfleck wird eingesprüht und so vereist. Auf offene Türen und Fenster achten! Anschließend muss das Harz abgekratzt werden und mit einem Dampfreiniger, Waschsauger oder manuell sämtliche Reste mit warmem Wasser entfernt.

Tannenbaumsack erleichtert den Transport

Die beste Methode einen Baum nadelfrei zu entsorgen ist zweifelsohne, ihn gleich an Ort und Stelle zu verpacken. Dazu eignet sich ein altes Bettlaken, wenn es denn groß genug ist, vielleicht auch zwei. Den Baum mit dem Stamm daraufstellen und von allen Seiten nach oben ziehen. Jetzt verschnürt man das Paket gut und kann den Baum wunderbar transportieren. Inzwischen gibt es auch spezielle Säcke aus Nylon, die zugleich als dekorative Tischdecke oder Unterlage für den Baum dienen können. Bei der Entsorgung schlägt man diesen Sack einfach nach oben zusammen und bindet die angebrachte Kordel zu. Es gibt verschiedene Größen, so dass selbst Bäume mit einer Höhe über zwei Meter problemlos hineinpassen.

Das Team von Lackwerk wünscht frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Foto: Dieter / pixelio.de