Luxus Porsche Taycan

Die Nummer Eins unter den Gesprächsthemen bei den Lackwerkern ist derzeit der neue Elektro-Porsche Taycan. Die Lackwerker sind allesamt echte Autofreaks und ein Fahrzeug, das in 2,8 Sekunden von Null auf Hundert beschleunigen kann, fasziniert die Fans natürlich.

Im Vergleich zu seinen Verbrenner-Kollegen scheint der neue Stromer locker mithalten zu können. Noch müssen die Lackwerker mit den Infos auskommen, die ausgewählte Autojournalisten in den Fachmagazinen schreiben. Seine Premiere feierte der Elektro-Sportwagen auf der vergangenen IAA.

Besucher schwärmen vom ersten Blick auf die ganze Armada von Bildschirmen im Cockpit des Boliden. Alles, so scheint es, lässt sich aber über Tasten am Lenkrad einfach bedienen.

Neben den normalen Dingen wie Musik oder Telefon, lassen sich auch die umfangreichen Assistenzsysteme und Fahrwerkseinstellungen über die Bildschirme per Touchscreen dirigieren.

Die Verarbeitung ist nach Ansicht aller Tester sehr hochwertig. Diverse Lederausstattungen werden angeboten und, wen wundert es bei einem Elektrofahrzeug, der Porsche wird auch als lederfreie Variante angeboten.

Bevor der Superstromer in Serie produziert wurde, hat er laut Porsche mehr als sechs Millionen Testkilometer abgespult. Angeblich haben die ersten Serienmodelle die legendäre Nordschleife des Nürburgrings in einer Zeit von unter acht Minuten geschafft.

Auch wenn von einem Turbo im Motorraum weit und breit nichts zu sehen ist, das Spitzenmodell hat Taycan Carrera Turbo S auf dem Namensschild stehen. Der bringt allerdings mittels ‚Overboost‘ 761 PS auf die Straße.

Die Lackwerker fragen sich, wer ein solches eher absurdes Leistungspotenzial überhaupt braucht. Der Taycan ist als technologische Speerspitze des VW-Konzerns gedacht, er soll beweisen, was man mit einem Elektroantrieb alles anstellen kann. Die Konkurrenz bei Tesla und in China soll nachhaltig beeindruckt werden.

Bei den Lackwerkern findet die 800-Volt-Technik größte Beachtung. Zum ersten Mal ist diese Technik in einem Serienauto verbaut. Neben einer Verkabelung mit deutlich dünneren und damit leichteren Kabeln, sind verkürzte Ladezeiten ein wichtiger Vorteil dieser Technik.

Laut Porsche sollen die Taycan-Akkus in rund 23 Minuten auf 80 Prozent ihrer Gesamtkapazität geladen sein. Damit bringen fünf Minuten Ladezeit rund 100 Kilometer Reichweite. Es gibt zwar noch keine öffentlichen 800-Volt-Ladesäulen, aber ein flächendeckendes Schnellladenetz wird schnell kommen und ist sicher die Zukunft.

Die ersten Tester schwärmen von dem Elektro-Sound. Nur vom Preis hat wohl noch keiner geschwärmt. Der Porsche Taycan Turbo S beginnt laut Liste bei 185.456 Euro.

Die Lackwerker wünschen dem Taycan alles Gute und allzeit unfallfreie Fahrt. Sie freuen sich aber trotzdem auf den Tag, an dem der erste Taycan Turbo S mit einem klitzekleinen Lackkratzer lautlos in die Werkstatt der Lackwerker rollt.