Jetzt tut sich was bei den E-Fahrzeugen

Noch auf dem Pariser Autosalon waren viele Elektrofahrzeuge nur als Studien zu sehen. Nur der Opel Ampera-e war als fertiges Fahrzeug der neuen Generation auf dem Stand zu sehen.

Jetzt ist es amtlich, der Opel Ampera-e ist bestellbar und die ersten Fahrzeuge sollen im Frühjahr ausgeliefert werden.

Die Fahrzeugdaten versprechen einen Durchbruch beim Elektroantrieb. Nach NEFZ, eine Testnorm, die ebenso wirklichkeitsfremd ist wie die Abgastests der Dieselfahrzeuge, soll die Reichweite mit dem Serienfahrzeug bis zu 600 km betragen.

Ein Ampera-e ist vor der Messe mit nur einer Batterieladung von London nach Paris gefahren. 417 Kilometer, immer auf öffentlichen Straßen.

Der Ampera-e erreichte die ‚Mondial de l’Automobile‘ ohne Probleme. Die Batterien waren nach der Ankunft auf dem Messegelände immer noch nicht ganz leer. Der Bordcomputer zeigte eine Restreichweite von 80 Kilometer an.

Die Opelingenieure haben mit dieser Fahrt bewiesen, dass der Ampera-e auch im Alltag als vollwertiger PKW gelten kann und die Reichweiten-Angst unbegründet ist.

Zu seinem überzeugenden Antrieb kommt bei Opel’s neuem Stromer ein cleveres Gesamtkonzept. Die hochkapazitiven Batterien sind extra flach in platzsparender Unterflurbauweise angebracht.

Durch diese Bauweise hat der Opel reichlich Platz für fünf Passagiere und ein Kofferraum mit dem Fassungsvermögen eines ausgewachsenen Mittelklassefahrzeugs mit fünf Türen.

Die Chefingenieurin des Opel Ampera-e, Pamela Fletcher, erläuterte in Paris: „Das Batterie-Design und die Positionierung ermöglichen das großzügige Platzangebot. Darüber hinaus ist das Batteriepaket ein integraler Bestandteil der Fahrzeugstruktur und sorgt so für eine hohe Verwindungssteifigkeit, einen niedrigen Schwerpunkt, besten Unfallschutz sowie eine Gewichtsersparnis.“

Es bewegt sich also etwas auf dem Fahrzeugmarkt. Der Bundesrat hat ein Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2030 gefordert. Damit soll das Verbot zu einem Teil des Klimaschutzplanes werden.

Dazu passt, dass moderne Autolackierereien schon lange auf besonders umweltfreundliche, innovative, lösemittelarme Wasserbasislacke setzen. Dabei ist es egal, ob es um kleine oder große Schäden in Kunststoff oder Blech geht. Das Lackwerk in Schweinfurt ist für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet.

Foto: Kārlis Dambrāns